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Tipps und Trends

Themenverzeichnis: - bitte wählen Sie:

1. Längere Zinsfestschreibung vereinbaren                                                     
2. Kreditaufnahme in anderen Währungsbereichen                                         


1. Längere Zinsfestschreibung vereinbaren

Der Hypothekenmarkt bietet derzeit sehr niedrigige ZInsen. Mittelfristig müssen sich Bauherren möglicherweise wieder auf höhere Zinsen einstellen. Wer jetzt Baugeld braucht, sollte über eine Zinsfestschreibung über bis zu 30 Jahren nachdenken.

Zehn Jahre oder fürnzehn Jahre Zinsfestschreibung ist in der Baufinanzierung das Standardangebot der meisten Geldgeber. Aufgeklärte Bauherren wissen, dass es auch anders geht. Denn mittlerweile bieten einige Kreditinstitute Konditionen über 30 Jahre fest an. Die Gefahr, dann auch auf diese Zeit festgelegt zu sein, besteht nicht.
Auf der Grundlage des § 609a BGB hat der Darlehensnehmer nach zehn Jahren das Recht, sein Darlehen unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten ganz oder teilweise zu kündigen. Somit hat der Darlehensnehmer einerseits die größere Sicherheit, auf der anderen Seite die gleichen Möglichkeiten der Rückzahlung wie bei einer Festschreibung von 10 Jahren. Bei den meisten
Der Zinsunterschied zwischen 15-Jahres-Konditionen und 25-Jahres-Konditionen beträgt etwa 0,10 bis 0,20%.

 
Unser Tipp:

Intercapital bietet 30-Jahres-Konditionen an, die je nach Marktlage nur geringfügig über den 10-Jahres-Konditionen liegen. Heute für morgen sorgen!


2. Kreditaufnahme in anderen Währungsbereichen


Immer wieder hört man, dass Kredite im Ausland besonders günstig zu haben sind. In der Tat ist das Zinsniveau ist z.B. in der Schweiz und Japan niedriger als in Deutschland. Doch lohnt es sich wirklich und wie steht es mit den Risiken?

Zwei Komponenten spielen dabei eine wichtige Rolle:

1. die Bewertung des Währungsrisiko und
2. das nicht zu unterschätzende Risiko einer eventuellen Bardepotpflicht.

Was bedeutet "Bardepotpflicht"? Gemäß AWG hat die Bundesregierung die Möglichkeit, jederzeit durch Rechtsverordnung vorzuschreiben, das ein bestimmter Prozentsatz des im Ausland aufgenommenen Kredits zinslos bei der Deutschen Bundesbank zu hinterlegen ist.
Dies gilt auch für bereits laufende Kredite. Grundlage ist das AWG (Außenwirtschaftsgesetz).

Hier ein Auszug aus dem § 6a AWG:

"Abwehr schädigender Geld- und Kapitalzuflüsse aus fremden Währungsgebieten"

(1) Wird die Wirksamkeit der Währungs- und Konjunkturpolitik durch Geld- und Kapitalzuflüsse aus fremden Währungsgebieten derart beeinträchtigt, dass das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht gefährdet ist, so kann durch Rechtsverordnung vorgeschrieben werden, dass Gebietsansässige einen bestimmten Vom-Hundert-Satz der Verbindlichkeiten aus den von ihnen unmittelbar oder mittelbar bei Gebietsfremden aufgenommenen Darlehen oder sonstigen Krediten während eines bestimmten Zeitraumes zinslos auf einem Konto bei der Deutschen Bundesbank in Deutscher Mark zu halten haben (Depotpflicht).

Als Ergänzung hierzu die Mitteilung Nr. 7001/72 "Heranziehung zur Depotpflicht" :

Kommt ein nach §  6a der Depotpflicht Unterliegender seiner Verpflichtung aus einer auf Grund § 6a erlassenen Rechtsverordnung nicht nach, so wird er von der Deutschen Bundesbank durch Bescheid zur Erüllung seiner Verpflichtung herangezogen. Für die Vollstreckung des Bescheides finden die §§ 1 bis 5 des Verwaltungs-Vollstreckungsgesetzes vom 27. April 1953 (Bundesgesetzbl. I S. 157) entsprechende Anwendung.
Übrigens: Eine Bardepotpflicht in Höhe von 50% bestand für die Zeit vom 1.3.1972 bis zum 31.7.1974.

Fazit:

1. Entscheidend für die Bardepotpflicht ist nicht in welcher  Währung der Kredit aufgenomnommen wird, sondern der Sitz des Darlehensgebers. Deshalb sollte der Währungs-Kredit grundsätzlich bei einer Bank in Deutschland aufgenommen werden.

2. Bei Kreditvertrag mit einem ausländischen Institut nur kurzfristige Zinsbindungen vereinbaren. Nur dann kann auf die Situation reagiert werden und eine Kreditablösung durchführen.

3. Bei Kreditvertrag mit einem ausländischen Institut  und langfristige Zinsbindungen unbedingt eine Vereinbarung in den Kreditvertrag aufnehmen, wonach der Kredit ggf. bei einer Bardepotpflicht zurückgezahlt werden kann. Wenn nicht möglich dann siehe 2.

Hinweis:

Wir können Kredite in Schweizer Franken  eines Kreditinstitutes mit Sitz  in Deutschland vermitteln. Mindestbetrag 150.000 EUR – kein Bardepotpflichtrisiko!
Wenn Sie mehr wissen wollen wenden Sie sich bitte an Intercapital